Birkungen/Eichsfeld
Birkungen/Eichsfeld

Birkungen - ein typisches Eichsfelddorf

Der Ort Birkungen (330 - 335 m ü. NN) wurde 1191 erstmals urkundlich erwähnt. Einige Jahre später (1253) wird der Ort als Klosterdorf von Reifenstein benannt. Der erste Kirchenbau wurde im Jahr 1516 errichtet, dem bereits im Jahr 1604 ein zweiter folgte. Die heutige imposante dreischiffige neogotische Hallenkirche wurde 1885/1886 erbaut. Sie ist dem Heiligen Johannes dem Täufer geweiht, dessen Namenstag am 24. Juni gefeiert wird.

 

Birkungen gehörte bis zur Säkularisation 1802 zu Kurmainz. 1802 wurde der Ort erstmals preußisch, war von 1807 bis 1815 Teil des Königreichs Westphalen und kam danach wiederum zum Königreich Preußen (Provinz Sachsen, Kreis Worbis).

 

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Gründung der DDR gehörte Birkungen seit 1952 bis zur Wende zum Bezirk Erfurt und seither zum Freistaat Thüringen. Im Jahr 1991 feierten die Birkunger das 800-jährige Bestehen ihres Ortes. Am 23. September 1995 wurde die Gemeinde in die damalige Stadt Leinefelde eingegliedert. Heute leben in dem städtischen Ortsteil ca. 1.400 Einwohner.

 

Birkungen zeichnet sich als attraktiver Lebens- und Wohnort aus. Sanierte Straßen, Wege und Plätze, eine Reihe liebevoll restaurierter und denkmalgeschützter Fachwerkhäuser sowie eine reizvolle Umgebung prägen das Orts- und Landschaftsbild. Von besonderer Bedeutung für den Ort ist zudem der 1748 von Hyronimus Ernemann errichtete Kreuzweg. An dessen Ende befindet sich eine im Jahr 1750 erbaute Kapelle, die der Heiligen Helena geweiht ist.



Ein aktives Vereinsleben, eine ausgeprägte Feier- und Festkultur, ein intensives nachbarschaftliches Miteinander und nicht zuletzt ein offenes Bekenntnis zur Heimatregion stehen für Birkungen.

 

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